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Die folgenden Bilder entstammen meiner privaten Fotosammlung. Sie zeigen mich einmal aus ganz anderer Perspektive. Ganz nebenbei gewähren sie einen Einblick in die Lebensverhältnisse einer Kölner Beamtenfamilie ausgangs der fünfziger Jahre und den Aufstieg durch die Instanzen des Lebens.

 

Nach den üblichen Baby-/Wickelbildern ist dies das erste (erhaltene) Bild von mir in nicht mehr liegender Position. Übrigens: die Dame an meiner Seite ist meine Mutter.

Früh (1960) übt sich, was ein Polizist werden will. Vergleiche mit später entstandenen Aufnahmen sind nicht nur rein zufällig.

Der erste Schultag 1965.

(Eine Schultüte konnten wir uns nicht leisten).

 

 

Römisch-katholisch erzogen, wurde die Kommunion standesgemäß gefeiert. Das war 1967. Die Aufnahmen entstanden beim Fotograf. Den ganzen Tag über wurde im Kreise der Verwandtschaft gefeiert. Nachmittags organisierte mein Vater eine Fahrt mit der Rheinseilbahn.

Jugendreisen (Sprachreisen) nach England waren zur damaligen Zeit ein ebenso absolutes Muss wie die langen Haare. Ich war dort 1977 in Begleitung eines Klassenkameraden drei Wochen bei einer Familie in Folkstone untergebracht.

In meiner Abiturientia 1978 hatten nicht wenige Kommilitonen einen VW Käfer. Ein bisschen Kult darf schon sein. Ich selbst fuhr so oft mit Vaters zweitem VW, dass der sich alsbald ein neues Auto kaufte. Aber mit dieser Käferpracht war es bereits 1979 vorbei: bei Eis und Schnee setzte ich diesen Charon gegen eine Leitbake. Das war mein erster aber auch bis jetzt mein letzter selbstverschuldeter Verkehrsunfall. Danach hat man mir noch meinen Honda zerlegt und mich im Streifenwagen aufs Dach geworfen.

Zwischen dem Kindheitsbild von 1960 und diesem Foto liegen fast 20 Jahre. Das Bild entstand anlässlich meiner ersten Heimfahrt in Uniform. Ich war damals von 1978 - 1980 in der Bereitschaftspolizei - Abteilung IV Linnich in der Ausbildung. An meiner Seite mein Vater, selbst Polizeibeamter in Köln. Vater und Sohn versahen die nächsten drei Jahre auf der gleichen Wache Dienst. Er starb 25 Tage vor seiner Pensionierung im Oktober 1986. Er hat weder seine Enkelkinder je kennen gelernt noch konnte er meine berufliche Karriere beobachten (ich glaube, er wäre stolz auf mich). Ich habe seiner Liebe viel zu verdanken.

Der abschließende Höhepunkt in meinem Leben: die nette junge Dame an meiner Seite gab mir ihr Ja - Wort. Näheres zu dieser "Lehrperson" ist ebenfalls auf dieser Website zu finden (fluctuat nec mergitur !). Durch sie habe ich gelernt, dass Heimatverbundenheit zu meinem Köln nicht verloren geht, auch wenn man des Öfteren einen Blick in andere Länder riskiert: hinterm Horizont geht´s doch weiter ... plus ultra !